EB052 Vermessener Spaß – Barometer-Frage und Sans Serriffe

April Jokes treffen auf kreative Lösungsansätze in der Gebäudevermessung. Lasst euch erklären wie man so richtig Druck aufbaut und Inseln bewirtschaftet.

1 Antwort zu “EB052 Vermessener Spaß – Barometer-Frage und Sans Serriffe”

  1. Hallo ihr zwei,

    kleine Anmerkung: der angesprochene Unfall auf Teneriffa mit ein „paar“ Toten war der größte (nicht terroristische) Unfall in der Luftfahrt . (Und Auslöser um einige Prozeduren zu ändern.) https://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugkatastrophe_von_Teneriffa

    Die Höhenbestimmung in der Luftfahrt ist ein Kapitel für sich – eigentlich ziemlich kompliziert und darum versucht man es durch Vereinfachungen/Annäherungen (dem Piloten) leichter zu machen. Die komplette Beschreibung wäre hier jetzt etwas länglich, aber in kurz: Es ist nicht (so) wichtig die korrekte Höhe zu kennen. Aber es ist essenziell, dass allem mit der gleichen Abweichung zur tatsächlichen Höhe fliegen. Dann treffen sie sich nämlich nicht. Die genaue Höhe ist nur bei der Landung interessant. Und nicht mal das unbedingt, weil so wie so immer auf Sicht gelandet wird. Über den Bergen nimmt man ausreichend Puffer (ist in Luftfahrtkarten entsprechend eingetragen).
    Der Wikipedia-Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Barometrische_Höhenmessung_in_der_Luftfahrt#Q-Schlüssel gibt einen Überblick. Wobei ich der Meinung bin, dass QNH und QNE nicht ganz korrekt erklärt sind.
    Bei ILS (automatische Landung) gibt’s die Entscheidungshöhe. Da ist – je nach Kategorie – nicht mehr viel Luft unterm Flügel (15 m; 0 m bei CAT IIIc, was aber meines Wissens nirgendwo zugelassen ist – ausgenommen Space Shuttle oder Militär, aber die mach(t)en eh was sie woll(t)en). Hier kommt der Radar-Höhenmesser ins Spiel. Für große Höhen ist der Radar-Höhenmesser aber uninteressant (weil siehe oben).

    Grüße Chris

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