EB038 Viel Zug und Leid – Advanced Passenger Train und Trolley-Problem

Unsere innere moralische Neigetechnik heute auf Anschlag. Zug um Zug weichen wir zügig vom Thema ab, während nach mehrerer geistiger Entgleisungen wir doch noch auflösen welcher Wikipedia Autor wie viel Prozent zum Artikel beigetragen hat. Viel Spaß!

4 Antworten zu “EB038 Viel Zug und Leid – Advanced Passenger Train und Trolley-Problem”

  1. So theoretisch und praxisfern, wie Flo findet, is das Trolley-Problem nicht (nicht nur wegen dem Dürrenast-Unfall). Das Bundesverfassungsgericht musste sich nämlich schonmal damit beschäftigen und hat im Endeffekt entschieden, dass durch staatliches Handeln der Schalter nicht umgelegt werden dürfte.
    Ich zitiere mal… die Wikipedia[1]:

    Das Luftsicherheitsgesetz hat vorrangig den Zweck, Attentate wie die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA in Deutschland durch „Renegades“ zu verhindern. […]

    Das Gesetz erlaubte als äußerste Maßnahme eine „unmittelbare Einwirkung mit Waffengewalt“ gegen ein Flugzeug, „wenn nach den Umständen davon auszugehen ist, dass das Luftfahrzeug gegen das Leben von Menschen eingesetzt werden soll, und sie [die Maßnahme] das einzige Mittel zur Abwehr dieser gegenwärtigen Gefahr ist“ (§ 14 Abs. 3 LuftSiG alte Fassung).

    Diese „Abschussbefugnis“ bestand auch dann, wenn sich an Bord des Flugzeugs unbeteiligte Personen, beispielsweise entführte Passagiere, befinden. Das Leben der Unbeteiligten an Bord sollte zu Gunsten des Lebens anderer Menschen am Boden geopfert werden.

    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Luftsicherheitsgesetz

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